wir wollten auch mal einen “Brasington” haben ....

... ein Nachbau der Lysithea....

Wir sind immer wieder begeistert über die Konstruktionen des in Tasmanien lebenden Robert Brasington. Es sind wunderschöne Drachen die in allen Farben schimmern.

Ungewöhnliche Fluggeräte, die sich von anderen sehr stark unterscheiden.

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also haben wir versucht die Lysithea nachzubauen

Ein Papiermodell mit den errechneten Daten zeigt schonmal, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Als Annahme für den Winkel der Segel haben wir das Ganze mit 45° gerechnet, das macht die Sache erheblich leichter.

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anhand eines Holzgestelles und Schnur wurden die Maße bestimmt und dann auf Papier übertragen.

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Eines der Vorderteile auf japanisches Reispapier übertragen und bereits ausgeschnitten.

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Und auf das Gestell gespannt.... von vorne schaut das Modell schon richtig lecker aus.

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Auf die selbe Art und Weise sind auch die Schnittbögen für die einzelnen Flügelteile entstanden. Hier sind die zwei äußeren Flügelteile zu sehen.

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Die Linien für die späteren Farbpaneele sind erkennbar. Der Drache wird in einem Neongelb bis Dunkelgrün erstrahlen.

Und wieder der Blick von vorne in die Wölbung der Flügel. Sie sind nicht so weit ausgestellt als die Hauptsegel.

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Vor dem Übertrag auf das Spinnakertuch wurden die einzelnen Farbpaneele aus dem Reispapier geschnitten und auf eine stärkere Pappe geklebt.

Da jedes teil mehrmals benötigt wird benötigten wir Vorlagen, die etwas stabiler waren.

Dann anhand dieser Vorlagen die Einzelteile - unter Beachtung der Zugrichtung des Spinnakers auf dieses übertragen und ausgeschnitten

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So die einzelnen Farbpaneele sind vernäht, jetzt noch der dunkelgrüne Randstreifen anbringen und das Ganze mit Saumband säumen.

Wir haben bei unseren Drachen ca. 200 Meter Saumband verarbeitet.

Vernäht wurde das Ganze mit einem durchsichtigen Nähgarn

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Der dunkelgrüne Rand wird angenäht.

Sabine hat dies mit Ruhe und Perfektion gemacht.

Meine Arbeit erstreckte sich am Zuschnitt und an der Konstruktion.

Ein spannender Augenblick:

Das erste Mal, dass die Segel auf die Stäbe gezogen werden können. Und das ganze Farbenspiel begutachtet werden darf. Es fehlen noch die seitlichen Rundflügel und der lange Schwanz.

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Endlich, der Jungfernflug steht an:

Es ist ein geiles Gefühl wenn sich der Drache nach der langen Bauzeit über den Winter dann in die Luft erhebt und und nach dem Feintuning an der Waage auch das erfüllen kann, was man während der Planungs- und Bauphase so erträumt hat.

Aber die Bilder sprechen für sich:

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Herrlich, zufrieden und glücklich als er wieder neben unserem BOW lag

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Heute am 25. September 2016 durfte die Lysithea wieder mal in die Luft und flog am stahlblauen Himmel bei warmen Winden mehr als zufriedenstellend. ich war glücklich dass ich sie mal wieder auf die Wiese mitgenommen habe.

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und hier ein Blick durch die Lysithea auf die Höhen der Eifel...

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Drachenfest Malmsheim am 08. und 09. Oktober 2016 die Lysithea faszinierte viele Besucher und durfte am Samstag auch in die Luft. Leider durchnässte der Regen das Tuch und die beiden Glasfieberstäbe in den “Flügeln” bohrte sich durch den Saum. Da muss ich jetzt dringend ran...

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Beim  Wolsingfliegen vom 19. bis 21. Juli 2019 hatte ich die Lysi mit in der Drachentasche. Es war ein hervorragender Wind an diesem Nachmittag, nur der Himmel war grau und die Sonne wollte nicht so richtig rauskommen. Alex und Marcus halfen mir beim Aufbau des Drachens.

Auch für sie ein rührender Moment, da es der letzter Drache war, den Sabine noch genäht hat. Auch aus diesem Grund wollte ich ihn in den Himmel an ihrer geliebten Nordsee stellen.

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Es ist immer wieder ein sehr schöner Anblick wenn solche Gebilde sich in die Lüfte erheben

Und was dann geschah, lies uns ein paar Tränen über die Wangen kullern. Je weiter die Lysi in den Himmel stieg, je mehr machten die Wolken platz für die Sonne und wir sagten, dass Sabine uns für diesen Moment von oben zugelacht hat. Wir haben diesen Moment sehr genossen.

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So durften wir die Lysi doch noch vor einem blauen Himmel in frischer Meeresbriese fliegen.

Nachdem wir den Drachen wieder in der Tasche hatten zogen sich die Wolken wieder zu und wir genossen diesen Augenblick an dem wir spüren durften, dass Sabine uns immer ganz nahe ist..