• Harald Bertsch

Fürstliche Beemer-Tour 2009

Aktualisiert: 19. Sept 2019

(August 2009)


Also Anfang August entschloss ich mich mit Sabine kurzerhand ins Vorarlbergerische zu fahren.....

Fürstliche Beemertour 2009 (August 2009)


Also Anfang August entschloss ich mich mit Sabine kurzerhand ins Vorarlbergerische zu fahren.....


Ne kurze PN an Klaus (Crisu66) und Norbert (Breattle) genügten um ein wunderschönes und unvergessliches Wochenende unter Freunden zu erleben.

Wir starteten am 6. August in der Eifel Über Mosel, Hunsrück und Pfalz um im Nordschwarzwald zu nächtigen. Am nächsten Morgen gings weiter durch den schwarzen Wald und Bodensee und den Bregenzer Wald nach Feldkirch.


In Lindau auf der Insel machten wir einen Stopp und bekamen im Cafe`des Altersheims einen leckeren Kaffee von netten alten Damen serviert.


In Feldkirch hatten wir in der Jugendherberge unsere Unterkunft. Die Herbergsleute sind nett und quartierten uns aus Platzmangel kurzerhand im Besprechungsraum im Keller ein. So hatten wir Platz genug um uns auszubreiten.


Bereits am ersten Abend trafen wir Klaus im Irish Pub zum Bier. Er kam mit zwei netten Mädels und zwei reizenden Hunden. Wir planten den ersten Tag in den Bergen und wo wir hinfahren wollten.

Am Samstagmorgen holte uns Klaus zusammen mit seinen beiden Sozias und seinem Gespann ab. Es sollte über den Klausenpass gehen.


Vorbei an bezaubernden Ortschaften und über kleine sich bergauf und bergab windenden Wegchen machten wir die erste Rast in der Schweiz. Klaus war vorbereitet und zog Bratwürste und Brötchen aus dem Kofferraum seines Seitenwagens .


Dann kam eine traumhafte Fahrt hoch zum Klausenpass zwar lies die Sonne zu wünschen übrig und es war auf der Passhöhe leicht frisch, aber wir genossen es.


hier unsere Mopeds wie sie brav auf uns warteten solange wir uns einen Kaffe oder einen Schocki gegönnt haben...


Im Tal des Wilhelm Tell gabs ne letzte Rast bei den Eidgenossen, ehe der große Regen kam und uns durch und durch einweichte...


Dabei zeigte meine Doppelduplex ihre wahre Schwäche - Wasser. Als wir den vorletzten Pass nahmen, verweigerte sie jegliche Arbeit und so musste ich mich bei der Talfahrt auf die Bremswirkung des Boxers und meiner hinteren Trommel verlassen... und ich muss sagen, es geht auch OHNE Vorderradbremse vom Berg herunter

Abends saßen wir bei leckeren vorarlberger Kässpatzen, wobei uns Norbert Gesellschaft leistete.

Am Sonntag dann wollten wir zusammen mit Norbert eine Tour über das Fürstentum Liechtenstein in die Schweiz unternehmen.


Da Norbert noch zum Brunch eingeladen war, starteten wir erst gegen Mittag durch. Vorher wollte meine Q aber noch etwas auf die Alm und so ließen wir sie den Berg hinan springen, eine kleine Runde durchs Grosse Walsertal und übers Furkajoch sollte ihr vergönnt sein.



Klaus gesellte sich bei herrlichstem Sonnenschein auf halber Höhe dann mit seiner schwarzen Lady zu uns. Gemeinsam gings nach Rankweil zu Norbert, der bereit seine Q gesattelt hatte und auf uns wartete.

Er führte uns auf kleinen kurvigen Wegen ins Fürstentum und dort in Vaduz hoch hinaus vorbei am Schloß vom - mit den Worten von Klaus: "Felsen Sepp". Die Bilder bei der ersten Rast sprechen für sich und der Ausblick war gigantisch...



ein Lächeln machte sich immer wieder auf unseren Gesichtern breit


und noch ein Gruppenfoto mit der schwarzen Lady von Klaus


Weiter in die Schweiz nach Graubünden .....


...und vorbei an Weinbergen und malerischen Städtchen ... ein Ort an dem man sich vorstellen könnte im hohen Alter vorm Haus sein Gläschen Roten zu genießen...


Und immer wieder liesen wir unsere Kühe an den schönsten Ecken grasen und hielten einen kleinen Plausch...


Was dann kam war für mich und Sabine ein Traum.... Norbert entführte uns zum Gigerwaldsee...


... ein Stausee bei Vättis im Kanton Sankt Gallen. Über eine kleine sich bergan windende Strasse, mal durch Wald und mal durch Wiesen und Tunnel hoch zur Staumauer.

Über die Staumauer gedonnert erreichten wir eine Sträßchen, das im Wechsel in die eine und dann in die andere Richtung befahrbar war...


Immer entlang des Stausees und durch viele kleine Tunnels durch in denen es von der Decke regnete...


.. bis wir eine Ansiedlung von ehemaligen Walserhütten erreichten und die Wirtin uns erfrischenden "bleifreien" Most servierte. .


Unsere Mopeds durften direkt vor der Wirtschaft in erster Reihe eine Weile die Bergluft genießen.



Gestärkt konnten dann auch wir den Ausblick auf die Berge und den See erleben ...



Auf der Rückfahrt durch die Schweiz und über Liechtenstein ließen wir unsere Beemer sogar durch eine ehemalige Festung, sie stammt noch aus ner Zeit als Liechtenstein zu Österreich gehörte, springen.


Auf dem Rückweg lenkte uns Klaus in Vaduz über den Hinterhof eines Bautigers ... ohne Eingeborene hätten wir dieses traumhafte Stück Erde nie so erleben dürfen...


Auf dem oberen Bild muss ich sagen, dass Norbert und Klaus wohl in einer anderen Klasse fahren als ich ... aber ich muss gestehen, sie warteten immer wieder auf den alten Indianer mit seiner Frau

Zum Ausklang eines wunderschönen Tages saßen wir bei Norbert auf der Terasse beim Grillen und es tat einfach nur gut zu wissen, dass man bei Freunden einfach so sagen kann: "Hey wir kommen vorbei, Lust auf ne Runde?"

An der Stelle möchten wir uns bei Norbert und seiner Frau sowie bei Klaus und Carmen sehr herzlich bedanken.... es war einfach nur toll.


Montags hieß es Abschied nehmen von den Bergen und die Fahrt führte und aus dem Bregenzer Wald ins Allgäu .... .




..... um dann bei Hubi ein paar Ersatzteile für die RS abzuholen. Auch bei Hubi und seiner Frau wurden wir sehr herzlich aufgenommen und nach Benzingesprächen und Kaffee verabschiedeten wir uns in Richtung Schwarzwald um dann frisch gestärkt und ausgeruht wieder in die Eifel zu fahren.

Nochmals Danke an Norbert, Klaus und Hubi... es war ein wirklich klasse Wochenende.

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